Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 25.05.2014

Die Langfassung des Wahlprogramms steht als PDF-Dokument bereit:
Wahlprogramm 2014

Kurzwahlprogramm:

Wirtschaften mit Vernunft und Augenmaß!

Verantwortungsvolle Haushaltspolitik bedeutet, nicht mehr auszugeben als man hat. Das ist nicht nur ein Gebot wirtschaftli- cher Vernunft, das ist auch ein Gebot der Generationengerech- tigkeit. Wir sanieren den Haushalt durch Sparen, also durch weniger Ausgaben. Wir erhöhen Einnahmen durch wirtschafts- freundliche Politik, die Arbeitsplätze schafft.

Deshalb brauchen wir:

-                   Die Ausschöpfung von Fördermitteln, um leer stehende Altbauten abzureißen und die Flächen dem Markt zu günstigen Preisen für Neuinvestitionen wieder zur Verfügung zu stellen.

-                   Die Förderung des Tourismus mit LEADER-Fördermitteln als ein starkes Potenzial der rentruper Wirtschafts- kraft.

-                   Eine unternehmerfreundliche und damit Arbeitsplatz schaffende Bauleitplanung.

 

Wir können vor Ort nicht alles verwirklichen, was wünschens- wert ist, sondern nur das, was notwendig ist. Wir müssen die nicht investiven kommunalen Ausgaben deutlich zurückfahren, um in Zukunft noch investive Ausgaben tätigen zu können. Daher setzen wir Prioritäten: Vorrang hat, was Bildung und Arbeit schafft.

Deshalb brauchen wir:

-                   Ausgaben, die den Standort stärken, wie z.B. die Gehäl- ter von Kinderrtnerinnen. Ausgaben ohne Potenzial für die Zukunft werden nach Möglichkeit zurückgefah- ren.

 

In rentrup konnten jüngst die Gebühren von Wasser-/Abwas- ser und Müll deutlich gesenkt werden. Gebühren müssen gerecht und sozial ausgewogen erhoben werden und sie sollen umweltfreundliches Verhalten fördern. Außerdem darf über die Gebühren nicht der Haushalt finanziert werden.

Deshalb brauchen wir:

-                   Weiterhin die Berechnung der Müllgebühren nach dem Verwiegesystem.

-                   Eine Gebührenkalkulation, die auf günstigen kalkulatori- schen Zinsen basiert.


Zukunft gestalten mit klarem Kurs!

Eine Kommune sollte nur Aufgaben übernehmen, wenn sie die Leistungen dem rger günstiger anbieten oder in einer besseren Qualität zur Verfügung stellen kann als private Unter- nehmen. Dadurch werden unnötige Risiken, die ein unterneh- merisches Engagement stets mit einschließt, vom Steuerzahler fern gehalten.

Deshalb brauchen wir:

-                   Keine Beteiligung von rentrup an dem Erwerb des Strom- und Gasenetzes von EON.

-                   Keine finanziellen Beteiligung am geplanten Innovati- onszentrum, hier ist das Vorhaben mit einer Arbeitsplatz schaffenden Bauleitplanung wirkungsvoll unterstützt worden.

 

Handeln mit Weitsicht und Vernunft!

Dem Breitbandanschluss kommt heute die gleiche Bedeutung zu, wie einst die Erschließung der Region mit Straßen.

Deshalb brauchen wir:

-                   Schnellstmöglich eine hundertprozentige Abdeckung mit einfachem und schnellem Internetzugang.

 

Mobilität ist von großer Bedeutung sowohl für die Lebensquali- tät der rgerinnen und rger, als auch für die Leistungsfähig- keit von Unternehmen.

Deshalb brauchen wir:

-                   Die Weiterführung des Fuß-/Radweges an der L961 von Spork bis Wendlinghausen.

-                   Eine vernünftig sanierte Extertalstraße als Zubringer zur Autobahn Richtung Norden/Osten, die keine Schmal- spurstraße ist.

-                   Fwege und Straßen, die vernünftig ausgebaut und in einem ordentlichen Zustand unterhalten werden.

 

Herausforderungen meistern mit mutigen Ideen! Wir bekennen uns zu den Herausforderungen der Energiewen- de. Für deren Gelingen ist die Akzeptanz vor Ort entscheidend.

Deshalb brauchen wir:

-                   Konzentrationszonen r Windräder, damit das Land- schaftsbild nicht von diesen Anlagen dominiert wird.


-                   Energieeinsparung bei den kommunalen Gebäuden.

-                   verstärkte Fernwärmenutzung der Abwärme von vorhandenen Biogasanlagen und Blockheizkraftwerden.

 

Der demografische Wandel wird vor allem uns ländliche Gemeinden vor Herausforderungen stellen, so dass interkom- munale Zusammenarbeit immer wichtiger wird. Die Gemeinde Nordlippe ist langfristig unsere Zukunft und wir meinen, dass dieses Projekt stärker in den Focus rücken sollte.

Wir als FDP rentrup leben diese Idee vor und bilden gemein- sam mit unseren Partnerverbänden aus Extertal und Barntrup die FDP-Nordlippe.

Deshalb brauchen wir:

-                   Eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit der Verwaltungen in weiteren Bereichen.

 

Vor dem Hintergund des demografischen Wandels werden unsere Senioren in der Gemeinde zunehmend einen breiteren Raum einnehmen. Die Wandlung des Familienzusammenhalts muss zu einer Veränderung des gegenseitigen gesellschaftli- chen Umgangs miteinander führen.

Deshalb brauchen wir:

-                   Die Unterstützung von Senioren beim Einkauf, Artztbe- such etc. durch vermehrtes ehrenamtliches Engagement

-                   Attraktiven und behindertengerechten Wohnraum.

-                   Ein offene Diskussion über das Bestattungswesen auf unseren Friedhöfen. Was wird zukünftig gebraucht?

 

Entscheidungen treffen mit Herz und Hirn!

Trotz schwieriger Haushaltslage möchten wir in den kommen- den Jahren mehr kommunale Mittel zukunftsorientiert für junge Menschen aufwenden. Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, auf die Talente von Kindern aus allen sozialen Bereichen zu verzichten.

Deshalb brauchen wir:

-                   Die Vielfalt von unterschiedlichen Kinderbetreuungsan- geboten.

-                   Die Aufrechterhaltung der offenen Jugendarbeit.

-                   Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch das Angebot einer qualitativ hochwertigen Ganztagsbetreu- ung vom Kleinkind bis zum Schulkind.


Bildung ist die wichtigste Voraussetzung für ein selbstbestimm-

tes Leben, für die Sicherung des Lebensunterhaltes und die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben.

Deshalb brauchen wir:

-                   Eine gezielte Förderung unserer Kinder nach ihren individuellen Begabungen.

-                   Die Minimierung von Unterrichtsausfall durch optimale Möglichkeiten zur Vertretungsreglung.

-                   Eine gute Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln.

-                   EINE SCHULE in rentrup für die optimale Bildung unserer Grundschulkinder.

 

Bei der schulischen Inklusion warten große Herausforderungen. Umso verantwortungsloser ist es, dass die rot-grüne Landesre- gierung hier keine Qualitätsstandards setzt und die Kommunen im Stich lässt, obwohl inklusiver Unterricht ohne entsprechende Mittel vor Ort nicht umgesetzt werden kann.

Deshalb brauchen wir:

 

-                   Mehr Qualität, mehr Zeit und mehr Geld vom Land für eine optimale Vorbereitung der Schulen, eine optimale Ausbildung der Lehrer und Pädagogen.

 

Vereins- und Freizeitsport erweitern die physische und psychi- sche Belastbarkeit, stärken die Gesundheit und fördern den Gemeinsinn. Unsere Vereine leisten hier einen wesentlichen Beitrag sowohl in der Freizeitgestaltung als auch bei der Persönlichkeitsbildung und der Identifikation mit dem Heimat- ort.

Deshalb brauchen wir:

 

-                   Eine verstärkte Zusammenarbeit der rflichen Vereine , um eine hohe Auslastung und ein vielfältiges Angebot zu ermöglichen.

-                   Eine Förderung von Jugend- und Seniorenarbeit in unseren Vereinen.

-                   Ein Sportförderkonzept, das die Eigenverantwortung und Eigenständigkeit der Vereine unterstützt.

-                   Eine transparente und gerechte Förderung, von der möglichst viele rfliche Vereine profitieren.

-                   Unser Freibad als wichtige Einrichtung für rger und Touristen.





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